"Damit Menschen nicht an ihre grenzen stossen"

Was wissen wir über Sie?

Per Gesetz wird in Spanien und Tschechien den Spenderinnen absolute Anonymität zugesichert. Die IVF-Zentren dürfen deshalb nur rein körperliche Merkmale der Spenderin an die Empfängerin weitergeben.
Das deutsche Kinderwunschpaar erhält meist nur auf Nachfrage folgende Informationen über die Spenderin :

Spanien
Tschechien
Alter
Haarfarbe
Augenfarbe
Größe
Gewicht
Blutgruppe
Alter
Haarfarbe
Augenfarbe
Größe
Gewicht
Blutgruppe
Bildung
Hat die Spenderin eigene Kinder?

Der Rest ist Vertrauen in die Zuordnung, also das Zusammenbringen („matching“), die das IVF-Zentrum für die Konstellation Empfängerpaar/Spenderin macht. (siehe Spenderin/ wie wird sie ausgewählt)

Viele Paare hätten den Wunsch, noch mehr Informationen zu erhalten. Insbesondere Beruf, Charaktereigenschaften, Interessen und Begabungen wären für das Empfängerpaar interessant.

Dem kann innerhalb Europas aber kaum Rechnung getragen werden. Für Europäer befremdlich sind die kommerziellen Eizellspenden-Agenturen, die es vorwiegend den USA gibt. Diese tragen genau den o.g. Informationsbedürfnissen zum Teil sogar mit Foto Rechnung.

Auch wenn es auf den ersten Blick wünschenswert erscheint, mehr Details über die Spenderin zu wissen, sollten Paare sich Zeit nehmen, genau darüber nachzudenken. Denn je mehr man über eine Person weiß, desto realistischer erscheint sie einem (immer wieder vielleicht) vor dem „geistigen Auge“. Manche Patientinnen finden, dass es vielleicht ja doch ganz gut ist, nicht zu viel über die Spenderin zu wissen.

Es gibt innerhalb Europas Länder, die nur eine open identity Spende (Länder / open identity) erlauben. Dies bedeutet aber auch kein persönliches Kennenlernen von Spenderin und Empfängerpaar sondern sichert nur dem Kind im Alter von 18 Jahren das Recht auf Kenntnis seiner genetischen Abstammung zu.