Die europäische Landkarte stellt sich also– ohne Anspruch auf Vollständigkeit - wie folgt dar:

 

  1. Länder, in denen Eizellspende verboten ist (wie z.B. Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien).
  2. Länder, in denen Eizellspende zwar gesetzlich erlaubt, aber faktisch wenig stattfindet und oft nicht einmal den nationalen „Bedarf“ deckt. (z.B. Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Schweden etc.).
  3. Länder, in denen Eizellspende gesetzlich möglich ist und anonym praktiziert wird (wie Spanien, Tschechien, Polen etc.).

Dieser Widerspruch zwischen den Ländern unter dem Punkt 2.) und 3.) erklärt sich dadurch, dass in den Ländern der zweiten Gruppe:

  • die Eizellspende nicht oder kaum honoriert werden darf und
  • die Aufhebung der Anonymität der Spenderin die Spendebereitschaft deutlich reduziert.

 

Wie kann man sich „Open Identity“ praktisch vorstellen?

 


 

Wie soll sich also ein Kinderwunschpaar im Dschungel der Angebote orientieren und sein Land der Wahl (siehe: Länder / Das richtige Land wählen) finden?


Der erste Entscheidungsschritt ist ein persönlicher und emotionaler, der in seiner Folge dann die Auswahl des ausländischen Zentrums entscheidend steuert:

Psychologisch ungeklärt ist, welche Gedanken sich eine nicht schwanger gewordene nationale IVF-Patientin macht, die einen Teil ihrer Eizellen gespendet hat.
Auswahlkriterium kann auch sein, ob das ausländische IVF-Zentrum „organisch“ gewachsen ist oder rein zum Zwecke der Eizellspende entstanden ist. Kennzeichen hierfür sind: