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Erfahrungsberichte, Meinnungen

Aussage einer Mitarbeiterin, die in einem spanischen IVF-Zentrum die Spenderin auswählt und betreut und das Matching macht

„Die Spende in Spanien ist altruistisch, jedoch werden alle Spenderinnen für Ihre Zeitaufwendung und jeglichen Unannehmlichkeiten finanziell kompensiert. Diese Kompensation ist per Gesetzt geregelt und stellt daher nicht den Hauptgrund der Spende dar.
Alle Spenderinnen füllen einen Fragebogen nach der Behandlung aus. Hier einige Auszüge der angegebenen Kommentare:
"Vielen Dank für alles. Ich werde die Klinik an meine Freundinnen weiterempfehlen damit sie auch spenden."
"Ich hoffe, dass meine Entscheidung zu spenden dazu beigetragen hat, eine andere Person glücklich zu machen. "
"Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt und außer einigen kleinen Unannehmlichkeiten, war alles super."
"Ich bin froh, dass es die Eizellespende gibt, damit andere Menschen Ihre Träume erfüllen können und nicht gegen Grenzen stoßen."

Wie suche ich die Spenderinnen aus ?
Die zukünftigen Spenderinnen müssen zuerst strengsten, gesetzlich festgelegten Anforderungen nachkommen, um in das Spenderinnenprogramm aufgenommen zu werden:

  • Alter zwischen 18- 35 Jahren
  • Gute körperliche und psychische Gesundheit
  • Keine vererbbaren Krankheiten bei ihr oder ihrer Familie
  • Sie darf nicht adoptiert sein (wir benötigen Information über Ihre biologischen Eltern)

Außer den gesetzlichen Anforderungen werden noch andere Kriterien während des Erstgespräches in Betracht gezogen: das äußere Erscheinungsbild, Freundlichkeit, die Ehrlichkeit wie sie die Fragen beantwortet, ihr Auftreten während des Gesprächs (ob sie aufmerksam zuhört), ob sie sich der Verantwortung bewusst ist, sollte sie sich zu diesem Schritt entscheiden.
Zusammengefasst sind unsere Spenderinnen: junge Frauen, gesund, fröhlich, mit angenehmen Erscheinungsbild, pflichtbewusst und zuverlässig !!“


„Vor allem in den ersten Lebensjahren des Kindes, das nach einer Eizellspende entstanden ist, habe ich immer wieder erlebt, dass die Eltern nach spanischen, tschechischen oder polnischen „Zügen“ in ihrem Kind gesucht haben. Breite Backenknochen aus Osteuropa, südliches Temperament, schnelles Braunwerden usw. waren Merkmale, auf die die Eltern halb im Spaß und halb im Ernst in speziellen Momenten ihr Augenmerk legten. Das genetisch „Andere“ im Kind scheint nach Geburt noch eine zeitlang präsent zu sein. Zumindest so lange, bis persönliche Charakteristiken und Eigenschaften des Kindes deutlicher ausgeprägt sind.“

Christine Büchl, Autorin dieser Website


Gedanken einer Empfängerin:

„Lange konnte ich mich nicht so recht entscheiden, ob ich eine Eizellspende annehmen sollte oder nicht. Je mehr Kliniken ich online angesehen hatte, desto schneller war mir klar, wie viele verschiedene Angebote es gibt. Ein paar Webseiten waren uns auf Anhieb sympathisch. Doch noch immer waren wir uns nicht sicher – das ging monatelang so. Erst als wir einen persönlichen Kontakt hatten und den leitenden Arzt der Klinik kennenlernten, konnten wir uns entscheiden. Er wirkte seriös und erfahren, aber auch mitfühlend und hatte eine Klinik nicht nur für Eizellspenden, sondern für alle möglichen Kinderwunschbehandlungen für seine inländischen Patienten. Die Sympathie die wir ihm gegenüber empfanden, schaffte das nötige Vertrauen und wir konnten uns endlich entscheiden und den Schritt wagen.“

Jenny, 36